Montag, 5. Februar 2007

Planarity

Gestern haben sich mein Freund der Herr Christian S. und ich dazu entschlossen etwas zu bauen. Da mehrere Projekte in der Schublade lagen weil der Chrissy gerade umgezogen ist haben wir uns für das kreativste entschlossen da die praktischen Dinge wie Waschmaschine anschliessen oder Spüle einbauen weniger unserer kreativen Begabungen entsprechen. Vor die Kür hat der Jedimeister jedoch die Pflicht gesetzt und deswegen mussten wir zu allem übel erstmal einen Wasserhahn mit Mischfunktion, auch Mischbatterie genannt auf eine Spüle montieren. Da wir die Spüle fälschlicherweise für eine Aluminiumkonstruktion hielten mussten wir wegen mangelhaftem Werkzeug den normalen Bohrvorgang durch eine Art Glühvorgang ersetzen. D.h. man bohrt solange mit Vollgas auf das Edelstahl Spülbecken ein bis der Bohrer Weissglühend durch den schmelzenden Stahl bricht. Eine sehr elegante Lösung möchte ich meinen zumal sie sauber abgegratete Kanten im Bohrloch hinterlässt und ausserdem erinnern die entstandenen Löcher optisch an 9mm Einschüsse. Insgesamt also eine saubere Sache.

Zur Belohnung hat uns dann die Rosi Nudeln mit Flusskrebsen gemacht, wie gesagt. Was wir aber eigentlich bauen wollten war eine Lampe, und zwar die sogenannte Planarity. Der Name ist inspiriert hiervon http://www.planarity.net/. Um was es eigentlich geht ist mit Hilfe von Papierballonlampen aus verschiedenen Größen eine Planetare Lichtinstallation zu bauen. Man braucht dazu:

25m weisses Stromkabel (man braucht weniger, aber 25m waren günstiger als 10m)

1Papierballon 80cm

2Papierballons 50cm

3Papierballons 25cm

3Lüsterklemmen (wir haben 25 gekauft, man weiss ja nie)

6Lampenfassungen

1Deckenverteilerdose

1Die innere Einstellung etwas zu bauen, gebastelt wird nicht.

5Schraubhaken

Viele Werkzeug

Marlboro Medium, Coke Zero, Flipchart, WiFi, Sharpies und Geduld.

Man macht sechs zwei Meter lange Kabelstücke, klemmt sie nach dem abisolieren in die Lüsterklemmen, steckt das ganze in die Deckenverteilerdose, bringt die Schraubhaken an und hängt die Ballons in verschiedenen Höhen dran. Sieht Hammergeil aus und ist eine schöne Konstruktion aus Strom Glas Papier und Luft.















Danach sind wir dann stilecht ins Watergate gegangen um das eine oder andere Becks in stilvollem Designambiente zu vernichten. Allerdings ist mir da dann das Geld ausgegangen weswegen ich stilvoll nach Hause stelzen musste.

Morgen muss ich mal zusehen neue Bauprojekte aufzstellen, wobei, jetzt hab ich erstmal was vor und zwar werde ich den gepflegten Ton für eine wunderbare deutsche Band in Berlin und Hamburg mixen, und zwar Reisegruppe Fischer (www.reisegruppefischer.de) und in Berlin wird die wunderbare, und auch wunderbar verrückte, Johanna Zeul auftreten (www.johanna-zeul.de).

Da wird es dann wieder etwas technischer, und zwar werde ich über dynamische Bewegungen eines Livemixes schreiben.
Alles beste,
JDawg

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